Seit Jahresbeginn haben wir einen neuen Trainingsplatz.
Ab März werden wir unser Agilitytraining auf unserer neuen Wiese 'Am Radweg' abhalten.
Sie erreichen uns über die Bahnhofstr. oder aber über den Rathausplatz.
Ausreichend Parkplätze sind vorhanden!
Die anderen Kurse finden weiterhin wie gewohnt statt.

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Guten Tag!
Ich bin Angelika Schmitz und bin in unserer Hundeschule für die Ausbildung und das Training mit den verschiedensten Hunden zuständig. Als Besucher/in unserer Hundeschule werden Sie also meistens mit mir zu tun haben.
Schon in meiner Kindheit war ich immer mit Tieren umgeben. Zuhause hatten wir Kaninchen, Vögel und Fische. Als ich 12 Jahre alt war, brachten wir meinen ersten Hund aus einem Spanienurlaub mit. Er hieß Perro, war ein Strandstreuner und ungefähr 9 Wochen alt. Von Hundeerziehung hatte ich damals keine Ahnung. Das merkte man Perro an. Perro wuchs sehr schnell und machte das, wozu er gerade Lust hatte. Das war nicht immer das, was er auch machen sollte.
Meine Eltern meinten dann, dass es doch an der Zeit sei, ihn zu erziehen. Das war das Stichwort......
Eigentlich war es gar nicht sooo schwer, da er eh immer spielen wollte. Er begriff sehr schnell was ich von ihm wollte und so lernte er auf spielerische Art Sitz, Platz, komm und warte.
Er war ein toller Hund.
Nach Perro hatte ich zwei Schäferhunde. Mit den beiden machte ich meine ersten Erfahrungen in einer Hundeschule. Die Erziehungsmethoden in dieser Hundeschule konnten bei mir keine Begeisterung wecken, da Drill nicht so meine Sache ist. Ich hatte meinem ersten Hund die Lektionen spielerisch beigebracht - also musste es doch auch mit den Schäferhunden gehen. Ich verabschiedete mich von der Hundeschule und hatte auch ohne Druck und Gewalt zwei tolle Begleiter, die auch mit Pferden, Ziegen, Katzen, Kaninchen und verschiedenen Vögeln klar kamen.
Nach den Schäferhunden wollte mein Mann gerne einen Irish Setter. Also fuhren wir zu einem Züchter. Was wir dort zu sehen bekamen, war grausam. Eine Hündin, total verängstigt und abgemagert schlich geduckt zu Friedhelm und leckte ihm die Hand. Da war für uns klar: Die kommt mit. Jenny war leider schwer krank und lebte nur zwei Jahre mit uns. Aber in dieser Zeit war sie das dankbarste, treueste (Hunde-)Wesen was wir bis dahin kennen gelernt hatten. Der Abschied von ihr fiel uns sehr schwer und wir brauchten lange um darüber hinweg zu kommen.
Irgendwann machte eine Freundin mich auf Amy, eine spanische Podenco-BorderCollie-Mixhündin, aufmerksam. Ich sah dieses Foto und verguckte mich in diesen treuen, zarten Blick dieses viermonatigen Hundemädchens.
Wir holten Amy vom Flughafen ab.
Auch sie war ängstlich und scheu. Sie bekam bei uns viel Sicherheit und ein umfassendes Training. Heute ist sie eine souveräne Hündin, die mit all unseren Gasthunden klar kommt. Mit ihr habe ich die Begleithundprüfung abgelegt. Amy und ich trainieren Agility (Hundesport) in einem Verein, besuchen Agilityturniere, üben Dogdance und Fährtensuche.